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Das Interview thematisiert den Wert von Bildung im Leben und in unserer Gesellschaft. Prof. Dr. Burkhard Schwenker und Prof. Dr. Rolf Tilmes diskutieren über folgende Fragen: Hängen wir einem funktional-instrumentellen Bildungsverständnis nach und lernen allein für den Beruf? Oder glauben wir, dem universalen Bildungsanspruch nach Humboldt zufolge, dass wir auch fürs Leben lernen? Wie verändern sich die Bildungsleitbilder? Wie wirken Studienreform (Bologna) und Schulreform (G8) auf den Werdegang und die Charakterbildung junger Menschen? Welche gesellschaftlichen Folgen hat die Ökonomisierung der (Aus-)Bildung?


Frage von Alina BartscherVermeintliche Praxisorientierung: Es gibt durchaus Bachelorstudiengänge, in denen keine einzige Case Study behandelt wird. Stattdessen werden Theorien, die sich teils nachweislich als falsch entpuppt haben, auswendig gelernt. Das fördert zwar unter Umständen die historische Breite des Wissens, hilft den Studenten im Berufsalltag aber wenig. Sicherlich gibt es die bemüht praxisnahen Bachelorstudiengänge. Andererseits gibt es aber auch solche, bei denen primär Theorien auswendig gelernt werden – ohne dass es die Möglichkeit gibt, zu kritisieren, zu hinterfragen und möglicherweise alternative Denkansätze zu entwickeln. Die klassische Abiturklausur besteht aus einem Reproduktions-, einem Analyse- und einem Kommentarteil. An der Uni wird von manchem Studenten nur noch der anspruchsloseste Teil verlangt, die Reproduktion – oft schon wegen des geringeren Korrekturaufwands (Multiple Choice). Meines Erachtens ist nicht die Praxisorientierung das zentrale Problem, sondern die fehlende Verknüpfung von theoretischem Basiswissen und praktischer Anwendbarkeit, beziehungsweise das reflektierende und hinterfragende Moment. ANTWORT:
Dr. Rolf Tilmes: Ein valider Punkt – es ist jedoch auch eine Frage der Institution, des Selbstverständnisses der Hochschule und der Lehrenden, des Stellenwerts von Lehre in Bezug auf die Forschung und die Bedeutung von Netzwerken und Kontakten zur Unternehmenswelt. An der EBS Universität für Wirtschaft und Recht ist insbesondere die Vernetzung mit der „Außenwelt“ von hoher Relevanz. Nicht nur stiften viele Unternehmen, Kanzleien und Privatpersonen Mittel, um die personelle und sachliche Ausstattung der EBS als private Stiftungsuniversität zu unterstützen, sondern sie sind auch Partner im Bildungsprozess. Die Universität bildet Studierende ja nicht als Selbstzweck im luftleeren Raum aus, sondern unser Erfolg als Universität bemisst sich in dieser Dimension an dem Erfolg der Alumni, denn diese sind das Ergebnis unserer Arbeit. Und wenn Alumni erfolgreich sind, dann haben wir nicht nur theoretisch gut gearbeitet, sondern auch die Brücke in der Zukunft unserer Studierenden in die Praxis erfolgreich gebaut. Neben diesen beiden Dimensionen ist aber auch die Persönlichkeitsbildung von Relevanz. Deshalb bietet die EBS schon seit Jahren ein systematisches Coaching all unseren Studierenden an – getreu dem Motto „Inspiring Personalities“.

Frage von Alina BartscherMangelnde Selbst-Organisationsfähigkeit: Sicherlich gibt es zahlreiche Mentoring-Programme etc. Doch wer heute nach dem Abitur studieren will, sieht sich mit einer unzähligen Vielfalt von Optionen konfrontiert, die de facto nicht zu überblicken ist. Berufswahltests geben kaum Orientierungshilfe. Auch an der Universität steht man vor großen organisatorischen Herausforderungen. Es gibt zwar Studienverlaufspläne, doch diese bieten nur bedingt Orientierung. Viele Bachelorstudenten sagen am Ende ihres Studiums in etwa: „Für die Praxis und den Berufsalltag bringt mir das Gelernte eher wenig. Wenn ich eines gelernt habe, dann, mich zu organisieren.“ Es mag „verschulte Ausbildungspläne“ geben, doch die Pauschalisierung halte ich für sehr brisant, da ich aus persönlicher Erfahrung oft das genaue Gegenteil festgestellt habe. ANTWORT:
Dr. Rolf Tilmes: Es sind m.E. zwei Dimensionen zu unterscheiden: a) Organisation des Studiums und in diesem Punkt Interaktion Studierende und Lehrende / Hochschule. Sicherlich gibt es in dieser Dimension sehr große Unterschiede von Hochschule zu Hochschule und ich möchte auch nur mit auf die beziehen, für die ich wirklich sprechen kann. Ein effizientes Programm-Management, wie an der EBS Business School, hat es erlaubt, die Umstellung von Diplom auf Bachelor & Master zu meistern und positiv zu gestalten. Gleichzeitig ist es die Basis für einen kontinuierlichen Anpassungs- und Qualitätsreview-Prozess. Große Hochschulen haben da sicherlich ganz andere Herausforderungen und können beispielsweise nicht mit Betreuungsrelationen von 1:30 wie an der EBS Business School arbeiten. b) Selbstorganisation der Studierenden und Prioritätensetzung. Dieses ist eine Beobachtung grundsätzlicher Natur – also auch jenseits vom Studium. Hier beobachte ich eine sehr hohe Begeisterungsfähigkeit für Themen und Aktivitäten, was ich grundsätzlich als sehr positiv sehe. Andererseits fehlt zuweilen die richtige Priorisierung der Aufgaben, das Management von Vorgaben, Zeiten und Ergebnissen. Im multimedialen Umfeld beobachte ich auch eine nicht wirkliche Multi-Tasking-Fähigkeit, obwohl man ja überall und jederzeit alles gleichzeitig zu machen scheint.
Dr. Burkhard Schwenker: Ich gebe Ihnen Recht, dass Pauschalurteile nie gut, weil undifferenziert, sind. Es kommt letztlich immer darauf an, was der Einzelne aus der Situation macht. Dennoch ist es ein Fakt, dass Studenten heute erheblich stärker durch ihr Studium geleitet werden als früher und damit die Fähigkeit zur Selbstorganisation weniger gefordert und gefördert wird.

Frage von Alina BartscherZu hohe Schnelligkeit der Ausbildung: Ich sehe es ebenfalls kritisch, dass sich die Ausbildungszeit immer weiter verkürzt. Eigentlich sollte der Bachelor ja vieles flexibilisieren, etwa Auslandsaufenthalte. De facto ist das aber relativ schwierig. Ein halbes Jahr Ausland bedeutet oft, dass man ein ganzes Jahr verliert, weil bestimmte Pflichtveranstaltungen nur alle 2 Semester angeboten werden – und im Ausland erworbene Leistungen werden zu großen Teilen nicht anerkannt. Ebenso wird zwischen deutschen Hochschulen vieles nicht anerkannt – wer die Hochschule wechseln möchte, bekommt teilweise Veranstaltungen mit quasi deckungsgleichen Inhalten nicht anerkannt. Zudem wird gesellschaftlich vermittelt: Wer nicht in Regelstudienzeit durchläuft, ist ein Bummelant, kostet unnötig Geld und versperrt Plätze für die vielen neuen jungen Leute, die an die Hochschulen drängen. Kurzum: Viele Studenten halten es für „alternativlos“, möglichst schnell durchzustudieren. Wenn die Wirtschaft das gar nicht unbedingt gutheißt, wie ließe sich gegensteuern? Und müsst die Wirtschaft ihre Interessen hier nicht viel deutlicher kommunizieren? ANTWORT:
Dr. Rolf Tilmes: Richtig, vieles ist auch eine Frage der Studienorganisation. Als kleinere Universität haben wir den großen Vorteil, dass wir alle Studierenden für mindestens ein Semester ins Ausland verpflichtend senden – es ist Teil des gesamten Programms. Und trotzdem dauert der Bachelor nur 6 Semester. Andererseits erkennen zunehmend die Unternehmen auch, dass der „Wahn der Jugend“, also der immer jüngeren Berufseinsteiger per se nicht das Allheilmittel ist. Lebenserfahrung, Reife und ein gewisses Maß an Abgeklärtheit sind auch Eigenschaften, die für den beruflichen Erfolg von Relevanz sind.
Dr. Burkhard Schwenker: Die gesellschaftliche Meinung "lange Studienzeit = schlecht, schnelles Studium = gut" rührt leider aus der Erfahrung einer ganzen Generation auf dem Arbeitsmarkt: Die Babyboomer, also die Eltern der heutigen Studentengeneration, mussten sich bei ihrem Berufseinstieg gegen eine erhebliche Konkurrenz von Mitbewerbern durchsetzen. Diese Erfahrung wollen sie ihren Kindern ersparen und raten daher zum optimierten Lebenslauf mit kurzer Studienzeit usw. Allerdings ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt heute aufgrund der demografischen Entwicklung ganz anders und wird in Zukunft noch deutlich günstiger werden. Schnell zu studieren ist also nicht mehr alternativlos, ganz abgesehen davon, dass wir für die anstehenden Aufgaben nicht nur Ausbildung, sondern Bildung brauchen. Hier ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten und auch die Wirtschaft, jeder Manager sollte besser kommunizieren, worauf es für die Unternehmen ankommt. Ich selber tue das bei jeder sich bietenden Gelegenheit – ich ermuntere Studenten, werbe in der Wirtschaft und in der Gesellschaft, dass wir nur dann weiterkommen, wenn wir auf eine breite Bildung statt auf standardisierte Ausbildung setzen. Außerdem sollten wir Manager manchmal mehr Mut haben, uns zu unserer eigenen Vita zu bekennen, über sie zu erzählen. Es gibt ja viele Beispiele von sehr erfolgreichen "krummen" Lebensläufen – meiner gehört dazu!

Frage von Jonas Lüttgen Arbeiten bzw. zwischengeschaltete Arbeitsphase zwischen Bachelor und Master: Das ist sicherlich ein sinnvolles Vorgehen. Ein Problem besteht aber im Lebensstandard. Mancher, der einmal sein volles Gehalt verdient hat, möchte seinen Lebensstil dann nicht mehr zurückschrauben und wieder im Hörsaal sitzen. Das ist ein nicht zu vernachlässigendes Problem. Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern also im Idealfall ermöglichen, ihren Beruf für ein Masterstudium nicht aufgeben zu müssen. Dies ist aber noch nicht flächendeckend der Fall. Für meine Begriffe müssen Studenten dieses Modell nicht erst „lernen“, sondern Unternehmen müssen vielmehr gezielt Anreize setzen und flexible Modelle anbieten. ANTWORT:
Dr. Rolf Tilmes: - Korrekt. Ich sehe einen klaren Trend zu Part-time Masterprogrammen, um die Vereinbarkeit von Studium und Beruf zu gewährleisten. Gleiches gilt für Modelle des stufenweisen Lernens und Kreditierens auf einen späteren Abschluss. Wir beginnen gerade mit einem berufsbegleitenden Teilzeit-Master ofArts-Programm, in dem Teilnehmer über einen längeren Zeitraum Credits sammeln und dann später insgesamt ein Master-Titel erwerben.
Dr. Burkhard Schwenker: Nach meiner Beobachtung sind wir schon ziemlich weit in den Unternehmen. Grundsätzlich gilt doch "Bachelor welcome", und die allermeisten Firmen tun eine Menge, um gute Leute zu halten und ihnen etwa durch ein Master-Programm Entwicklungsperspektiven zu bieten. Das ist doch im ureigensten Interesse der Arbeitgeber. Umgekehrt liegt es im Interesse jedes Einzelnen, sich weiterzubilden, und mit Anfang/Mitte 20 sollte man einen vorübergehenden Gehaltsverlust eher als eine Investition in die eigene Bildungskarriere denn als rein finanziellen Nachteil betrachten.

20 DISKUSSIONSBEITRÄGE

Henry Paul, 12.12.12, 19:42 Uhr
Wie wenig deutsche Bildungspolitik mit BILDUNG zu tun
hat, sieht man an 2 aktuellen Vorkommnissen: 1.
Beschneidungs-Gesetz ist ein Sinderrecht für
Religiöse Lobbygruppen, obwohl das Grundgesetz
eindeutig gegen Beschneiung ausgelegt ist. 2. Das im TV
kommentierte Verhalten Gaucks ( Bupräsident), dass
Deutschland angewiesen sei auf Einwanderungund aus
diesem Grund den Asylanten mehr Freiheiten und
Freizügigkeit gewährt werden muss. Logisches,
Faktisches und stringentes Denken ist den in der
Regierung und Staatsämtern bewohnenden Bürgern nicht
unbedingt gegeben- sonst würde es nicht zu solchen
hanebüchenden Dingen kommen.

Henry Paul, 08.12.12, 15:03 Uhr
Wir definieren Bildung falsch. Wir denken immer an
Vorrat von Wissen statt an Denkfähigkeit, Fähigkeit
zum Diskurs und der Debatte. Fähigkeit zur Recherche (
nicht Google!) und vor allem Fähigkeit der LOGIk.
Entwicklng von Szenarien, Beurteilung von
Vorkommnissen, Verwertung von Zuständen, Analyse von
Gegebenem. Deutschland ist obrigkeitshörig und das qua
Bildung. Der Hundt gibt vor, IHK folgt und Bundestag
macht Gesetze. Bildung in Deutschland: Fehlanzeige.
Eher schon Unterweisung, Trainieren, Reinfiltern,
Auswendig lernen, Nachbeten, Prof.kopiern.

marcus berndt, 29.11.12, 01:01 Uhr
Der Herr aus der Uni sagt "Die Zeit der Einzelkämper
ist vorbei". Tja da fehlt nach so vielen Jahrzehnten
der Praxisbezug. Tatsächlich ist es in Unternehmen so,
dass alles herunterdividiert wird auf den Einzelnen,
nicht auf das Team! Das erzeugt Egoismus der
Arbeitnehmer, denn die Leistungen und Ideen die der
Einzelne für das Team erbringt sind nicht messbar. Die
Messmethoden der Unternehmen, heruntergebrochen auf den
Einzelnen (!), erzeugen Egoismen. Die Meinung des
Uni-Professors deckt nicht die tatsächlichen
Gegebenheiten ab.

Rolf Mensing, 13.11.12, 08:58 Uhr
@Friedrich Ostertag: Sehr guter Beitrag, kurz und
prägnant dargestellt, wie es wirklich ist. Tatsache
ist, dass es keiner (Lehrer, Schüler, Eltern)
befürwortet, wie es zurzeit um die schulische Bildung
bestellt ist. einzig die Politik maßt sich an darüber
zu bestimmen, mit welchen Mitteln der Überalterung der
Gesellschaft und damit den fehlenden Geldern für die
Rente entgegengetreten werden soll. Es zählt (seit der
Ära Kohl) einzig das Geld in unserem Lande. Auch die
Deutschen werden sich in nicht allzu ferner Zukunft
erheben und gegen offensichtliche Missstände in
unserem Lande revoltieren.

Katharina Bender, 12.11.12, 14:56 Uhr
Die neuen Studiengänge legen doch angeblich so viel
Wert auf Praxisnähe. Soweit ich von selbst Betroffenen
gehört habe, wird diese aber weiterhin vermisst. Ich
für mich habe ein duales Studium gewählt, um genau
das hin zu bekommen – vielleicht kann mehr
Praxisbezug nur durch wirklich praktisches Arbeiten
geschaffen werden, im Optimalfall eben mit einer
Rückkopplung/Auswertung an der Uni...?

Friedrich Ostertag, 06.11.12, 13:58 Uhr
Die Bildung wird durch den OECD-Einfluss( einer
WIRTSCHAFTSorganisation und keiner
Bildungsorganisation!!) und die Politik mit ihren
verdeckten Sparreformen (G8) zunehmend ökonomisiert.
Kinder verlieren ihre Kindheit und jeglichen Freiraum
zur Persönlichkeitsentfaltung. 40-50 Stundenwochen
für 11-Jährige und steigender Nachhilfebedarf sind
das Resultat. Bei allen Diskussionen nehmen die
Anforderungen der Privatwirtschaft einen viel höheren
Wert ein als die Wahrnehmung und Achtung derjenigen, an
denen die Bildung sich vollziehen soll. Wir opfern
unsere Kinder aus der Angst heraus, dass diese in der
globalen Welt nicht mehr reich genug werden können.

wolfgang keller, 02.11.12, 13:28 Uhr
1. Menschen = Elternhaus und Schule/Lehrer stehen in
der Primärverantwortung. 2. Die Politik/Staat stellt
die Mittel (von der KITA bis zur Uni) für die
individuelle Förderung unabhängig von sozialer
Herkunft zur Verfügung. 3. Elterngeld ist unsozial
und kontraproduktiv !

Jörg van der Heiden, 02.11.12, 08:49 Uhr
Dass deutsche Bildungssystem ist zu einseitig
aufgestellt. Der Durchgang von unten nach oben ist
nicht so durchlässig wie in anderen Ländern. Deshalb
halte ich hier eine grundlegende Reform für notwendig.
Auch diese Aufsplitterung in die verschiedenen
Studiengänge sind absolut verwirrend und nicht
Zielführend. Mir sind Menschen mit Erfahrung und Beruf
lieber als studierte welche glauben alles zu können
oder zu wissen!

Cent Mark, 01.11.12, 19:56 Uhr
Die Bachelorangebote sind sehr spezialisiert. Damit
wollen die Hochschulen sich wahrscheinlich voneinander
absetzen. Der Bachelor sollte mehr in die Breite gehen,
z.B. in einem Ingenieurstudiengang muss kein Management
oder BWL gelehrt werden. Besser wäre es, mehr
physikalische und mathematische Grundlagen zu schaffen.
Kaufmännische Inhalte können dann nach erster
Berufserfahrung immer noch in einem Masterstudiengang
gelernt werden.

Lina Rauscher, 01.11.12, 16:57 Uhr
@Bettina Trimm: Sehe ich auch so, aber was könnten
Unternehmen für einen solchen Austausch tun? Wen
sollte man im lead dafür sehen?

Lina Rauscher, 01.11.12, 16:53 Uhr
@Anna Maria: Stimmt - quasi eierlegende Wollmilchsau,
wenn ich das so direkt formulieren darf

Bettina Trimm, 01.11.12, 16:51 Uhr
@ Lina Rauscher: Die verschiedenen Bildunsanstalten und
ihre Inhalte sind nicht aufeinander abgestimmt, das
wird dann noch turbulenter, wenn man die
unterschiedlichen Bundesländer und ihre verschiedenen
Lehrpläne hinzuzieht. Und bis Praxis im Lehrplan
ankommt, ist es wieder veraltet. Der Austausch
untereinander findet nicht statt und schon gar nicht
mit Unternehmen.

Jens Mahler, 01.11.12, 16:46 Uhr
Schön, dass es die EBS gibt (die sind wirklich gut!) -
aber nicht jeder hat das Privileg dort studieren zu
können.

Anna Maria ..., 01.11.12, 16:46 Uhr
Na ja, aber richtig los geht es erst in der Uni. Der
Nimbus der "Denker" ist doch weg. Hier werden selbst in
den Geisteswissenschaften mittlerweile effiziente
Arbeitstiere "gebaut". Da muss man noch nicht mal in
die BWL-Fächer gehen...

Bettina Trimm, 01.11.12, 16:45 Uhr
Ideale, Ideale.... und wo bleiben wirkliche Lösungen.

Lina Rauscher, 01.11.12, 16:44 Uhr
Rückblickend weiß jeder von uns: Praxis ist nicht
gleich Theorie. Vieles, was wir an der Schule und Uni
lernen, ist im Berufleben unnütz. Warum ist das so?

Susanne Blote, 01.11.12, 16:43 Uhr
TOLL, DASS DIE DISKUSSION in der Uni stattfindet - ich
finde es geht schon viel früher los. Mit G8 zum
Beispiel - das ist die eigentliche überökonomisierte
Bildungsform. Just my 5 Cents....

David Schmidt, 01.11.12, 14:36 Uhr
Wird Breite wirklich gefördert? Ich finde die
Studiengänge sehr detailorientiert....Das Thema Praxis
fehlt mir auch.

Natalie Grundmann, 23.10.12, 16:25 Uhr
@Dennis: Irrgarten stimmt nicht! Ich finde die Reformen
wichtig und gut.

Dennis Leonberg, 23.10.12, 16:06 Uhr
Aktuell ist das Bildungsssystem eher ein Irrgarten. Ich
bin gespannt, welches Bildungsleitbild wir derzeit laut
Herrn Schwenker und Herrn Tilmes in Deutschland haben.